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Quer durch die Insel
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- Erstellt am Dienstag, 21. Juli 2009 19:12
- Geschrieben von Senem Agül
In Newcastle angekommen musste ich sofort meine Englischkenntnisse unter Beweis stellen. Es stellte sich heraus, dass mein Koffer nicht angekommen war und erst am nächsten Tag anreisen würde. Doch dies konnte mir die Laune natürlich nicht verderben und ich freute mich riesig auf 17 Tage in Newcastle upon Tyne.
Gleich am ersten Wochenende stand schon eine Exkursion an: Edinburgh. Früh morgens wurde ausreichend Proviant eingepackt und schon ging die Reise los. Nach einer kurzen Frühstückspause in Alnwick, mit dem Ausblick auf die Burg, setzten wir unsere Reise entlang der Nordost-Küste fort.
Edinburgh zeigte sich bei schönem Wetter von der besten Seite. Während der stundenlangen Besichtigungen der Altstadt oder des Edinburgh Castle merkten wir nicht, dass uns die Zeit davon rannte und es Zeit wurde den Heimweg anzutreten.

Senem auf Exkursion in Schottland: Von Newcastle bis Edinburgh
Zu Beginn des Sprachkurses im International House Newcastle absolvierten wir einen kurzen Leistungstest und nach einer Stadtrundfahrt bekamen wir unseren Stundenplan für die folgenden zwei Wochen.
Nach den dreistündigen Unterrichtseinheiten verbrachten wir unsere wohlverdienten Pausen meist in Parks oder im Charlotte House, einem Apartment, in dem einige „students“ lebten. Danach marschierten wir wieder für die folgenden Englischstunden in die Klassenzimmer.Unsere Abende wurden durch verschiedene Aktivitäten ausgeschmückt, wie beispielsweise Bowling-Abende und zahlreiche Disco- sowie Kino-Besuche. Die Wochenenden verbrachte ich immer mit meiner Familie. Wir besichtigten Städte wie Hull oder Scarborough und besuchten Angehörige der Gastfamilie oder Freunde. Ich hatte so die Möglichkeit, aus Newcastle rauszukommen und andere Städte zu erkunden.
Meine letzten Tage verbrachte ich meist am Strand, wo ich mir die berühmten „Fish’n Chips“ schmecken ließ, oder ich bummelte durch die Stadt. Während meines Aufenthalts hatte ich mich so sehr an Newcastle, die Leute und meine Gastfamilie gewöhnt, dass mir der Abschied sehr schwer viel.
Es war jedoch ein unvergessliches Erlebnis, welches mich der englischen Sprache näher gebracht hat und mir auf jeden Fall mehr Selbstvertrauen geschenkt hat.
An dieser Stelle möchte ich mich bei Frau Reuter und Herrn Stratmann, der STRATMANN STIFTUNG und dem Rotary Club Hannover Leineschloss bedanken, die mir diese Reise und diese Erfahrungen ermöglicht haben. Ich konnte meine Englischkenntnisse dadurch enorm erweitern, es war eine sehr gute Vorbereitung für mein Abitur.

City Sightseeing: Senem mit Freunden in Edinburgh
