| STRATMANN STIFTUNG fördert eiskaltes Vorhaben |
| Geschrieben von: Kay Bartelt |
| Montag, 11. Oktober 2010 um 11:27 Uhr |
Unter dem Namen "frozen life" werden kryonische Prozesse erforscht, die das Einfrieren ganzer Menschen, ganzer Organe oder einzelner Zellen beinhalten. Der Begriff Kryonik, auch Kryostase genannt, stammt vom griechischen Wort 'kryos' und bedeutet 'kalt'. Das Verfahren wird dazu verwendet die Konservierung von Organismen oder einzelnen Organen bei tiefen Temperaturen von unter -125 °C zu ermöglichen, um sie, wenn möglich, in der Zukunft wiederzubeleben. In Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover begleitet eine Gruppe der St.Ursula-Schule Hannover bestehend aus 10 Schülern und 2 Schülerinnen die Untersuchungen. Das Projekt am Zentrum für Biomedizintechnik von Prof. Dr.-Ing. Birgit Glasmacher wird geleitet vom Sek.II-Koordinator Andreas Reincke. Die Motive der Projektteilnehmer liegen in folgenden Aspekten begründet:
Die Zeitschrift GEO beleucht in der Ausgabe 4/2010 die Absicht, Gewebe tiefen Temperaturen auszusetzen um sie vor dem Zerfall zu retten. Die Kryoniker kämpfen dabei um die Ewigkeit, indem sie ihre Patienten in den Winterschlaf schicken. Ziel ist die reversible Unterbrechung des Lebens und aller vitalen biologischen Prozesse zu ermöglichen. Ob die Konservierung des Ist-Zustandes gelingt oder die Rekonstruktion des gesamten Organismus aus konservierten Zellen des Gehirns jemals durchgeführt werden kann, bleibt offen. In jedem Fall wollen die Projektteilnehmer die uralte Faszination von der Wiedergeburt zur biologischen Wirklichkeit werden lassen. Wir sind gespannt und drücken dem Projekt die Daumen. Bildquelle: Wikipedia |

Unter dem Namen "frozen life" werden kryonische Prozesse erforscht, die das Einfrieren ganzer Menschen, ganzer Organe oder einzelner Zellen beinhalten. Der Begriff Kryonik, auch Kryostase genannt, stammt vom griechischen Wort 'kryos' und bedeutet 'kalt'. 